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Psychotherapie

Psychotherapie

Der Begriff der Psychotherapie ist besonders in den letzten Jahren immer häufiger in den Medien zu finden. Doch was genau versteht man unter Psychotherapie? Welche Arten der Therapie gibt es und wann ist es sinnvoll diese anzuwenden? Im folgenden Text haben wir für Sie die Antworten auf diese und ähnliche Fragen zur Psychotherapie zusammengestellt.

Psychotherapie - das Wichtigste in Kürze

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Inhaltsverzeichnis
Private Krankenversicherung Kosten / Experte Sebastian Arthofer
Aktualisiert: September 2022

Autor: Sebastian Arthofer, MSc BSc
Position: Digital- & Marketingleiter

Was Psychotherapie?

Die Psychotherapie beschreibt die Behandlung von seelischen Erkrankungen. Dabei beruht sie auf wissenschaftlichen Ergebnissen und darf nur von speziell dafür ausgebildeten Personen praktiziert werden, den Psychotherapeuten.

Man unterscheidet psychologische und ärztliche Psychotherapeuten:

Psychologische PsychotherapeutenÄrztliche Psychotherapeuten
Psychologische Psychotherapeuten haben ein Psychologiestudium abgeschlossen und darüber hinaus auch noch eine spezielle Ausbildung zum psychologischen Psychotherapeuten gemacht.Der ärztliche Psychotherapeut hat hingegen ein Medizinstudium abgeschlossen und zusätzlich dazu die Facharztausbildung für Psychiatrie und Psychotherapie gemacht.

Beide Arten von Therapeuten können eine Psychotherapie durchführen. Der einzige Unterschied besteht darin, dass ärztliche Psychotherapeuten auch Medikamente verschreiben dürfen.


Besonders ist an der Psychotherapie, dass nicht nur psychische Störungen behandelt werden, sondern auch körperliche Beschwerden, die von der Psyche der Person beeinflusst werden. Zentral sind für die Behandlung Gespräche zwischen dem Psychotherapeuten und dem Patienten. Wie genau diese Gespräche aussehen hängt jedoch von dem Patienten und der gewählten Therapieform ab.

Arten der Psychotherapie

Die Arten der Psychotherapie können anhand des Ortes sowie anhand der Personenanzahl und der angewendeten Methoden unterschieden werden:

Einerseits kann die Therapie an verschiedenen Orten, nämlich stationär, ambulant oder teilstationär durchgeführt werden:

  • Bei der stationären Therapie wird der Patient vor Ort in einem Krankenhaus oder in einer speziell dafür ausgewählten Einrichtung behandelt. Der Vorteil besteht darin, dass die Patienten jederzeit, auch in der Nacht, sofort Hilfe bekommen, wenn sie diese benötigen.
  • Ähnlich ist dies auch bei der teilstationären Behandlung, bei der sich der Patient jedoch nur tagsüber in der Einrichtung befindet und abends nachhause geht.
  • Bei der ambulanten Behandlung sucht der Patient im Zuge des Alltags einen Psychotherapeuten auf. Der größte Vorteil besteht darin, dass das Gelernte sofort im Alltag angewendet werden kann.

Eine Psychotherapie kann außerdem als Einzel- oder Gruppentherapie durchgeführt werden. Spezielle Formen der Gruppentherapie sind die Paar- oder Familientherapie. Welche Form der Therapie hier passender ist, hängt von der zu behandelnden Problematik ab. 

Unterscheidet man die Arten der Psychotherapie anhand der Methoden, so gibt es sehr viele verschiedene Möglichkeiten:

In der Psychoanalyse beschäftigt man sich viel mit der Kindheit des Patienten und deren Auswirkungen auf das Heute. Der Psychotherapeut hört bei dieser Methode dem Patienten besonders viel zu und lässt die Person erzählen.

Auch in der Tiefenpsychologie geht es um die Auswirkungen vergangener Erlebnisse auf das momentane Leben. Der Therapeut ist hierbei jedoch deutlich aktiver und unterstützt dadurch den Heilungsprozess.

Bei der Verhaltenstherapie sollen spezielle Verhaltens- und Denkmuster, die der Patient für manche Situationen entwickelt hat, aufgezeigt werden und bei Bedarf werden diese angepasst.

Im Zentrum dieser Therapie steht die Auffassung, dass alles zusammenhängt. In der Therapie werden systemische Verbindungen aufgedeckt und dadurch neue Erkenntnisse gewonnen.

Bei der Körpertherapie werden unterschiedliche Übungen mit dem Körper durchgeführt, die wiederum positive Auswirkungen auf die Psyche haben. Bekannt sind beispielsweise verschiedene Methoden der Stressbewältigung.

Außerdem gibt es auch Musiktherapie, Kunsttherapie und Psychodrama, bei denen unterschiedliche Formen der Kunst genutzt werden, um den Patienten zu helfen.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Psychotherapie und ihre verschiedenen Arten den Patienten in ihrer Entwicklung helfen sollen und ihnen Möglichkeiten aufzeigen sollen, ihre Schwierigkeiten zu verstehen und damit umzugehen zu lernen. Besonders im Vordergrund steht dabei den Patienten zu einem glücklicheren Leben zu verhelfen.

Wann macht man eine Psychotherapie?

Jeder Mensch kann im Laufe seines Lebens auf psychisch belastende Zeiten stoßen. Eine Psychotherapie ist dabei jedoch nur dann notwendig, wenn die Gedanken, Gefühle oder das Verhalten der Person die eigene Lebensqualität beeinträchtigen. Die Beeinträchtigung kann dabei direkt durch die Symptome der psychischen Störung erfolgen, oder erst durch eine Folge dieser auftreten. Ist eine Person beispielsweise nicht mehr fähig einem Beruf nachzugehen oder leidet unter Angstzuständen, so sollte eine Therapie gemacht werden.

Es gibt auch gewisse Störungen, bei denen die Angehörigen oder andere Personen, die dem Patienten nahe stehen, stärker von der psychischen Störung betroffen sind als die Person selbst. Auch hier ist es sehr sinnvoll sich einer Therapie zu unterziehen, um den Mitmenschen den Umgang mit der Person zu erleichtern.

Wichtig ist, dass jede erwachsene Person selbst entscheidet, ob sie eine Psychotherapie machen möchte. Es kann daher niemand einfach dazu gezwungen werden. Eine Ausnahme dazu besteht nur bei Personen mit einer schweren psychischen Störung, oder wenn die Gefahr besteht, dass sie andere oder sich selbst verletzen könnten. In diesem Fall wird die Person in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, damit ihr geholfen werden kann. Auch hier ist es jedoch so, dass die eigentliche Therapie erst erfolgen kann, wenn die Person dies möchte und dazu in der Lage ist.

Einige Beispiele für seelische und psychische Probleme, bei denen es ratsam ist, die Hilfe eines Psychotherapeuten in Anspruch zu nehmen, sind:

Allgemein kann jedoch gesagt werden, dass eine Psychotherapie für alle Menschen hilfreich sein kann, um ihre Schwierigkeiten in ihrem Leben besser zu meistern, egal wie diese aussehen mögen.

Sollten Sie unsicher sein, ob Sie eine Psychotherapie durchführen möchten oder sollten, so können Sie sich an unterschiedliche Stellen wenden, um sich Rat zu holen. Dafür können Sie eine Sprechstunde bei einem Psychotherapeuten besuchen, wo Sie auch gleich anschließend eine Therapie beginnen können. Außerdem gibt es zahlreiche psychosoziale und sozialpsychiatrische Beratungsstellen, bei denen Sie sich erkundigen können. Dort werden meist keine Therapien durchgeführt, aber sie können als erste Anlaufstelle genutzt werden.

Was macht man bei einer Psychotherapie?

Wie genau die Psychotherapie gestaltet ist, hängt von der Therapieform ab und ist speziell auf den Patienten abgestimmt. Es gibt jedoch drei Grundbausteine einer jeden Therapie:

  1. Erstgespräch
  2. Diagnose
  3. Prognose

Im Erstgespräch geht es darum einen ersten Kontakt zu knüpfen und sich kennenzulernen. Der Patient beschreibt dafür dem Therapeuten seine Problematik. Der Therapeut wiederum gibt auf Basis dieser Beschreibung eine Einschätzung, wie die Therapie ablaufen könnte. Dies kann der Patient nutzen, um herauszufinden, ob er sich bei dem Therapeuten wohlfühlt und was er von den gemeinsam verbrachten Sitzungen erwarten kann. Fühlt sich der Patient wohl und möchte die Therapie bei dem Therapeuten fortsetzen, so geht es weiter mit dem zweiten Schritt.

Bei der Diagnose stellt der Therapeut ganz genau fest, welche Problematik beim Patienten vorliegt. Dabei orientiert sich der Therapeut an speziell dafür entwickelten Fragebögen beziehungsweise Interviewleitfäden. Man kommt daher nur nach einem ausführlichen Gespräch zu einer Diagnose, die die genaue Problematik des Patienten beschreibt.

Basierend auf der Diagnose stellt der Therapeut schließlich eine Prognose über den Verlauf der psychischen Störung. Dabei sind besonders der Zeitpunkt der Diagnose und die Anzahl an Problematiken wichtige Indikatoren.

Für einen guten Verlauf der Therapie ist eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Patient und Therapeut notwendig. Damit sich der Patient dem Therapeuten vollkommen öffnen kann, ist der Therapeut zur Vertraulichkeit verpflichtet. Er darf niemandem Informationen über den Patienten anvertrauen, außer mit dessen ausdrücklicher Erlaubnis.

Unser Tipp

👉 Damit die Therapie ein voller Erfolg wird, muss der Patient motiviert bei der Sache sein und bereit sein, an sich selbst zu arbeiten. Er muss dem Therapeuten gegenüber offen sein und die Hilfe aktiv annehmen.

Kosten Psychotherapie

Die Kosten für die Psychotherapie hängen von der Dauer dieser Therapie ab. Dabei kommt es sowohl auf die Dauer der einzelnen Sitzungen, als auch auf die Dauer der Inanspruchnahme an. 

Eine Sitzung mit einem Psychotherapeuten dauert meist 50 Minuten, Gruppentherapien können auch länger dauern. Gewöhnlich findet eine solche Sitzung pro Woche statt, dies kann aber ebenfalls nach den individuellen Bedürfnissen variieren. 

Eine Psychotherapie wird so lange durchgeführt, bis das vereinbarte Therapieziel erfüllt wird oder bis die Therapie aus welchen Gründen auch immer abgebrochen wird. Das kann Wochen, Monate oder Jahre dauern und ist für jeden Patienten individuell.

Das bedeutet auch, dass die Kosten für jede Person individuell sind. Die Psychotherapie-Kosten pro Sitzung liegen gewöhnlich zwischen 50 und 150 €. Dabei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten für die Finanzierung der Kosten für die Psychotherapie. Es kann der Fall sein, dass

  • der Patient die vollen Kosten tragen muss
  • ein Teil von der Krankenkasse erstattet wird
  • die Krankenkasse die gesamten Kosten trägt
  • die private Krankenversicherung die gesamten Kosten trägt.

Es gibt nur eine gewisse Anzahl an vollfinanzierten Therapieplätzen, was bedeutet, dass diese auch schnell vergriffen sind. Um einen solchen Platz zu bekommen, muss man häufig einige Zeit warten und dies ist nicht bei allen Patienten möglich oder sinnvoll. Aber es gibt stattdessen auch die Möglichkeit, dass die Krankenkassen Teile der Kosten übernehmen. Wie viel dies genau ist, fragen Sie am besten bei Ihrer Krankenkasse nach. 

Wichtig ist jedoch zu beachten, dass Krankenkassen keine Kosten übernehmen, wenn die Therapie als allgemeines Coaching genutzt wird oder, wenn es um Beziehungstherapien geht. Diese fallen nicht unter die von der Krankenkasse anerkannten “krankheitswertigen” Störungen. 

Einen Sonderfall zu diesen Formen der Finanzierung bilden Patienten mit einer privaten Krankenversicherung. Bei einer privaten Krankenversicherung können die gesamten Kosten der Therapie von der Versicherung getragen werden. Dies erspart den betroffenen Personen einiges an Aufwand und Kosten, ohne, dass eine zusätzliche finanzielle Belastung durch die Therapie auftritt. Darüber hinaus bietet eine private Krankenversicherung auch weitere Vorzüge bei allgemeinen Arztbesuchen. Beispielsweise können Wahlärzte aufgesucht werden, ohne, dass zusätzliche Kosten entstehen und es muss dadurch weniger lange auf einen verfügbaren Termin gewartet werden.

Unser Tipp

👉 In Österreich gibt es somit keine Psychotherapie auf Krankenschein, aber die Psychotherapie wird teilweise von der Krankenkasse (mit-)finanziert. Manchmal hat der Patient die Kosten auch selbst zu tragen, oder die private Krankenversicherung trägt die Kosten für ihn.

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Fazit

Bei der Psychotherapie geht es um die Behandlung seelischer Probleme, die bei jedem Menschen auftreten können. Der eigens dafür ausgebildete Psychotherapeut hat die Aufgabe dem Patienten im Zuge der gemeinsamen Sitzungen zu helfen. Der Patient auf der anderen Seite sollte diese Unterstützung auch annehmen und aktiv an sich arbeiten wollen, damit die Therapie erfolgreich sein kann.

Wie genau die Therapie aussieht, ist von der Problematik des Patienten und der gewählten Therapiemethode des Therapeuten abhängig. Die Kosten für die Therapie variieren dabei stark, je nach der Dauer und den genauen Umständen. Es lohnt sich jedoch sich im Voraus über die Finanzierung der Therapie zu informieren und gegeben Falles eine private Krankenversicherung abzuschließen, um die Kosten nach Möglichkeit zu reduzieren.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Psychotherapie

Bei der Psychotherapie geht es um die Behandlung seelischer Leiden, wie beispielsweise Depressionen, Burnout, Angststörungen oder ähnliches. Sie soll den betroffenen Personen dabei helfen ein glückliches Leben zu führen und besser mit ihren Schwierigkeiten umzugehen.

Es gibt viele verschiedene Formen der Psychotherapie. Bevor man sich für eine entscheidet, sollte man sich genau informieren, welche Formen es gibt und welche Psychotherapeuten diese Methode anbieten. Man hat auch immer die Möglichkeit die Methode und den Therapeuten zu wechseln, falls die gewählte Methode doch nicht passend ist.

Je nach der gewählten Therapiemethode und nach der Problematik des Patienten kann eine Psychotherapie verschieden ablaufen. Der Kern der meisten Therapien sind jedoch Gespräche zwischen dem Therapeuten und dem Patienten. Das gemeinsame Ziel ist es dabei dem Patienten zu einem glücklicheren Leben zu verhelfen.

Für jeden Menschen kann im Laufe seines Lebens eine Psychotherapie sinnvoll sein. Besonders ratsam ist es eine Therapie zu besuchen, wenn die eigenen Gedanken, Gefühle oder das Verhalten die eigene Lebensqualität beeinträchtigen. Wie genau diese Beeinträchtigung aussieht, kann dabei ganz verschieden sein.

Sollten Sie es in Erwägung ziehen eine Therapie machen zu wollen, so können Sie einerseits direkt einen Termin bei einem Psychotherapeuten ausmachen. Bei dieser Sprechstunde können Sie sich erkundigen, ob eine Therapie in Ihrem Fall hilfreich ist und all Ihre Fragen stellen. Sollten Sie sich jedoch noch sehr unsicher sein, so können Sie auch zuerst an psychosoziale Beratungsstellen oder sozialpsychiatrische Einrichtungen wenden, um sich beraten zu lassen.

Psychotherapeuten unterliegen der Schweigepflicht, was bedeutet, dass sie niemandem etwas über ihre Patienten erzählen dürfen. Diese dürfen sie nur brechen, wenn ihnen der Patient die ausdrückliche Erlaubnis dazu erteilt. Das bedeutet, dass alles, was in der Therapiesitzung zu einem Psychotherapeuten gesagt wird, geheim bleibt.

Ob die Psychotherapie von der Krankenkasse bezahlt wird, hängt von den Umständen ab. In manchen Fällen wird sie zur Gänze bezahlt, in anderen Fällen werden Teile der Kosten rückerstattet und in manchen Fällen muss der Patient die Kosten zur Gänze selbst tragen. Fragen Sie daher unbedingt bei Ihrem Psychotherapeuten und Ihrer Krankenkasse nach, um sich über die Kosten zu informieren. 

Deutlich einfacher haben es hier Patienten mit einer privaten Krankenversicherung. Diese übernimmt für die Patienten in jedem Fall die gesamten Kosten und bietet darüber hinaus noch weitere Vorteile.

Bei der Psychotherapie variieren die Kosten je nach der Anzahl an Personen, (Einzel- oder Gruppentherapie) sowie nach den Bedürfnissen des Patienten. Meist kann bei einstündigen Sitzung jedoch mit 50-150 € gerechnet werden. Diese bezahlt entweder der Patient, die Krankenkasse oder beide zusammen. Begünstigt sind hier Patienten mit einer privaten Krankenversicherung, deren Therapiekosten immer von der privaten Krankenkasse getragen werden.

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Sebastian Arthofer
Ersteller: Arthofer Sebastian, MSc
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