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Heilmassage

Massagen sind heute sehr beliebt zur Stressbewältigung und zur Entspannung. Doch was genau versteht man unter dem Begriff “Heilmassage”? Lesen Sie hier alles über ihre Anwendungsgebiete, Funktion, Kosten und vieles mehr!

Das Wichtigste in Kürze

So gehen Sie am besten vor

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Inhaltsverzeichnis
Private Krankenversicherung Kosten / Experte Sebastian Arthofer
Aktualisiert: Jänner 2022

Autor: Sebastian Arthofer, MSc BSc
Position: Digital- & Marketingleiter

Was ist eine Heilmassage?

Unter dem Begriff Heilmassage versteht man eine spezielle Behandlung des Körpers, bei der die Haut, Muskeln, Sehnen und das Bindegewebe durch Druck und Zug stimuliert werden. Dadurch wird die Durchblutung des Körpers angeregt und es kann sofort eine entspannende Wirkung der Massage festgestellt werden. Das Ziel der Heilmassage ist es Schmerzen und Unwohlsein zu lösen oder zu reduzieren.

Heilmassagen umfassen verschiedene Praktiken, die entweder von einem Physiotherapeuten oder Heilmasseur ausgeführt werden.

Physiotherapeuten haben eine umfassendere Ausbildung als Heilmasseure und dürfen nicht nur Massagen durchführen, sondern darüber hinaus aus krankengymnastische Übungen und ähnliches anbieten.

Heilmasseure dürfen im Gegensatz dazu nur Massagen anbieten. Was sie jedoch verbindet ist, dass beide Berufsgruppen ihrer Tätigkeit freiberuflich nachgehen können. Heilmasseure können darüber hinaus auch mit Ärzten oder Physiotherapeuten arbeiten, in deren Praxen oder auch in Kur- oder Krankenanstalten.

Einer ähnlichen Tätigkeit wie Heilmasseure gehen auch die medizinischen Masseure nach. Sie führen medizinische Massagen durch, die unter Aufsicht eines Arztes oder Physiotherapeuten durchgeführt werden oder strikt nach der Anweisung eines Arztes ausgeführt werden.

Die Ausbildung zum medizinischen Masseur ist die Basis für die Ausbildung zum Heilmasseur. Die grundlegenden Kenntnisse in der Massage werden daher bereits in der Ausbildung zum medizinischen Masseur erlernt, in der Ausbildung zum Heilmasseur werden diese Kenntnisse dann noch vertieft und erweitert

Darüber hinaus unterscheiden sich die beiden darin, dass medizinische Masseure ihrer Tätigkeit nicht freiberuflich nachgehen dürfen, sondern in einem Angestelltenverhältnis tätig sind. Meist arbeiten sie für Kuranstalten oder Krankenanstalten.

Unser Tipp

👉 Sie sollten daher darauf achten, Ihre Heilmassage nur von einer dafür qualifizierten Person, einem Heilmasseur oder einem Physiotherapeuten, durchführen zu lassen.

Wem nutzt die Heilmassage?

Heilmassagen können zu unterschiedlichen Zwecken genutzt werden, meist werden jedoch akute Schmerzen gelindert. Darüber hinaus kann sie auch bei

  • Beschwerden und Erkrankungen des Bewegungsapparats, 
  • Gefäßerkrankungen
  • Psychosomatischen Erkrankungen
  • Sportverletzungen
  • sowie nach Operationen oder Unfällen 

angewandt werden.

Allgemein hat die Heilmassage dadurch viele verschiedene Anwendungsgebiete und kann individuell an die Person angepasst werden. Sie ist jedoch nicht für Personen geeignet, die an Fieber oder Infektionen leiden oder schwere Herz-Kreislauf- oder Durchblutungsstörungen haben. 

Unser Tipp

👉 Beachten Sie, dass die Heilmassage nur dazu dient, die Symptome zu behandeln. Besonders bei langanhaltenden Schmerzen und Unwohlsein muss die Ursache dieser Beschwerden gefunden und behandelt werden.

Wie funktioniert die Heilmassage?

Bei der Heilmassage wird der Patient entsprechend seiner Beschwerden behandelt. Dabei werden Muskeln, Bindegewebe, Sehen und Haut geübt massiert. Dadurch lösen sich die vorhandenen Verspannungen und die Durchblutung wird gefördert. Auch der Stoffwechsel wird angeregt und die Lymphflüssigkeit kann dadurch wieder besser fließen. Darüber hinaus werden auch Hormone und schmerzlindernde Botenstoffe freigesetzt, was ebenfalls eine angenehme und entspannende Wirkung hat. 

Die Wirkung der Massage kann noch zusätzlich durch ätherische Öle unterstützt werden. Je nach der Wahl des Öls kann beispielsweise eine tiefe Entspannung hervorgerufen oder die Durchblutung angeregt werden. Zum Beispiel sind Zitrusdüfte (Zitrone, Orange, Bergamotte) sowie Lavendel für ihre entspannende Wirkung bekannt. Außerdem hat das Öl darüber hinaus noch den Vorteil, dass die Hände des Masseurs besser über die Haut gleiten.

Besonders ist an der Heilmassage, dass sie sofort auf den Körper wirkt. Damit eine dauerhafte Wirkung bestehen bleibt, sollte die Heilmassage jedoch mehrfach angewandt werden. Üblich sind hier zwei Massagen pro Woche über einen Zeitraum von etwa einem Monat. Häufig werden Massagen in 10er-Blöcken vereinbart. 

Die genaue Anzahl ist jedoch abhängig von der Ursache der Beschwerden. Bei manchen Menschen kann auch nach einem beendeten Massagezyklus nach einiger Zeit wieder eine neue Heilmassage nötig werden. Für eine genaue Auskunft darüber, wie viele Massagen durchgeführt werden sollen, fragen Sie am besten Ihren Arzt.

Arten der Heilmassage

Bei der Heilmassage gibt es unterschiedliche Arten. Besonders bekannt sind die klassische Massage, die Reflexzonenmassage, die Lymphdrainage und die Bindegewebsmassage

Diese verschiedenen Techniken haben wir für Sie in einem kurzen Überblick zusammengefasst:

TechnikBeschreibung
Klassische MassageDurch geschickte Griffe wird von dem Rand des Körpers hin zur Mitte gestrichen und geknetet, um so die Verspannungen zu lösen und Beschwerden zu mindern.
ReflexzonenmassageDiese Massagetechnik basiert auf der Annahme, dass es Verbindungen der Hände und Füße zu allen Teilen des Körpers gibt, besonders auch zu den Organen. Eine präzise Massage dieser beiden Gliedmaßen kann daher auf verschiedenste Bereiche des Körpers wirken.
LymphdrainageHier werden sanfte kreisende Bewegungen entlang der Lymphbahnen vollzogen, die den Lymphfluss anregen sollen. Das wirkt schmerzlindernd und kann auch bei Schwellungen und Stauungen der Flüssigkeit im Körper Erleichterung verschaffen.
BindegewebsmassageBei dieser Technik wird das tiefer liegende Bindegewebe stimuliert, was die Durchblutung und den Stoffwechsel anregt. Außerdem soll diese Massagetechnik auch eine Auswirkung auf die Organe haben.

Die verschiedenen Massagetechniken können sich je nach Problematik besser oder schlechter als Behandlungsmethode eignen. Um die passende Technik auszuwählen, sprechen Sie sich am besten mit Ihrem Arzt oder der behandelnden Person ab. Denn nur so kann die Behandlung ihren Zweck erfüllen und die Beschwerden verschwinden lassen oder wenigstens reduzieren.

Heilmassage Ablauf

Um eine Heilmassage durchführen zu können, muss diese von einem Arzt verordnet werden. Dies ist gänzlich unabhängig davon, ob diese auch von der Krankenkasse bezahlt wird.

Der Arzt legt dann eine gewisse Anzahl an Massageeinheiten fest, die besucht werden sollen. Gewöhnlich werden auf einmal 6-10 Einheiten verordnet. Danach können nach erneuter Kontrolle durch den Arzt noch weitere Massageeinheiten verschrieben werden. 

Dann werden die Massagen in den vereinbarten Abständen durchgeführt und ein erneutes Gespräch mit dem Arzt erfolgt. Ob die Behandlung abgeschlossen ist oder fortgeführt wird, hängt schließlich von der Wirksamkeit der Massagen gegen die Beschwerden des Patienten ab.

Kosten Psychotherapie

Die Verordnung der Heilmassage durch einen Arzt bedeutet nicht, dass die Kosten auch immer von der Krankenkasse getragen werden. Gewöhnlich übernimmt bei der Heilmassage die Krankenkasse einen Teil der Kosten, Sie sollten sich jedoch genau erkundigen, wie groß dieser Anteil tatsächlich ist.

Die Kostenerstattung bei Heilmassagen unterliegt der jeweiligen Krankenkasse und unterscheidet sich stark. Den Großteil der Kosten trägt der Patient jedoch meist selbst. Für eine Stunde bei einem Heilmasseur oder einem Physiotherapeuten kann man mit etwa 50-70 € rechnen.

Häufig gibt es Vergünstigungen, wenn Sie mehrere Termine bei demselben Physiotherapeuten oder Heilmasseur besuchen. Erkundigen Sie sich daher über solche Angebote, bevor Sie die Massagen besuchen.

Bei der Heilmassage sind die Preise auch bei Kostenerstattung durch die Krankenkasse immer noch beträchtlich, weshalb man sich die genaue Finanzierung der Behandlung gründlich überlegen sollte. Besonders wichtig ist dies bei einer langandauernden Behandlungszeit, wie nach einem Unfall oder bei einer langwierigen Krankheit. Die Kosten sind hier oft schwierig einzuschätzen und können zu einer Belastung werden.

Unser Tipp

👉 Eine Option um diese Belastung zu verringern ist es eine private Krankenversicherung abzuschließen. Diese können Sie ganz nach Ihren Bedürfnissen erstellen und dadurch die Kosten für die Behandlung besser kontrollieren. Besonders sinnvoll ist es hier einen Vergleich der privaten Krankenversicherungen anzusehen, um einen Überblick über die Leistungen und Kosten zu bekommen.

Neben der vollen Kostenübernahme für die Heilmassage ist es mit einer privaten Krankenversicherung auch möglich, Kosten für diverse andere Behandlungen rückerstattet zu bekommen. Darüber hinaus ermöglichen sie es Ärzte frei zu wählen und weniger lange auf Termine warten zu müssen.

Erkundigen Sie sich daher vor Beginn Ihrer Heilmassage über die Kosten der Behandlung bei Ihrem Heilmasseur oder Physiotherapeuten und fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse und gegebenenfalls auch bei Ihrer privaten Krankenversicherung nach der Kostenrückerstattung für die Behandlung.

Fazit

Die Heilmassage ist eine besondere Form der Massage, die besonders zur Schmerzlinderung eingesetzt wird. Der Patient benötigt für diese Massagen eine Verordnung durch einen Arzt, die die Anzahl der zu absolvierenden Massagen festlegt. 

Heilmassagen reduzieren nicht nur Schmerzen, sondern sorgen auch für Entspannung und einen besseren Stoffwechsel. Je nach Art der Massagetechnik unterscheidet sich die Umsetzung und die Wirkung der Massagen.

Gemeinsam haben jedoch alle Heilmassagen, dass sie eine durchaus kostspielige Behandlung sind, da die Krankenkassen nur einen Teil der Kosten tragen. Den Rest der Kosten trägt entweder der Patient selbst oder die private Krankenversicherung des Patienten. Personen, die über einen längeren Zeitraum auf Heilmassagen angewiesen sind, sollten sich gut überlegen, wie sie die Behandlung finanzieren können. Hier können private Krankenversicherungen hilfreich sein, um die finanzielle Belastung zu reduzieren und dadurch die Heilmassagen voll und ganz genießen zu können. Nutzen Sie unseren Vergleich für private Krankenversicherungen und finden Sie die ideale Lösung für sich.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Eine Heilmassage ist eine Behandlung des gesamten Körpers, die besonders zur Behandlung akuter Schmerzen genutzt wird. Dabei werden verschiedene Stellen des Körpers gedrückt, gezogen und gestrichen, was entspannt und den Stoffwechsel anregt. Durchgeführt werden darf eine Heilmassage nur auf Verordnung eines Arztes, von einem Heilmasseur oder einem Physiotherapeuten.

Eine einstündige Heilmassage kostet etwas 50-70 €. Abhängig ist dies davon, ob Sie mehrere Massagen auf einmal buchen und wo Sie diese durchführen lassen.

Gewöhnlich übernimmt bei einer Heilmassage die Krankenkasse nur einen Teil der Kosten. Den restlichen Betrag übernimmt der Patient selbst oder die private Krankenversicherung des Patienten. 

Anders verhält sich dies bei normalen Massagen, die ohne Verordnung vom Arzt besucht werden. Diese muss der Patient vollständig selbst bezahlen.

Eine medizinische Massage wird von einem medizinischen Masseur durchgeführt. Dieser arbeitet meist für eine Kur- oder Krankenanstalt und führt dort die Massagen durch. Bei der Massage werden verschiedene Techniken genutzt, die individuell an die Bedürfnisse des Patienten angepasst werden. Dabei hält sich der Masseur an die Anordnungen eines Arztes, oder steht unter der Aufsicht eines Physiotherapeuten.

Unter den Begriff der Heilmassage fallen verschiedene Massagetechniken, die dazu dienen akute Schmerzen oder Unwohlsein zu lösen. Besonders bekannt sind klassische Massagen, Reflexzonenmassagen, Lymphdrainagen oder Bindegewebsmassagen.

Ein Heilmasseur ist eine Person, die ausgebildet ist, um Heilmassagen durchzuführen. Dafür wird zunächst eine Ausbildung als medizinischer Masseur absolviert, auf der die Ausbildung zum Heilmasseur aufbaut. Dabei werden verschiedene Massagetechniken erlernt, die den Patienten dabei helfen sollen, ihre Beschwerden oder Schmerzen zu lösen.

Heilmasseure können entweder für einen Arzt oder Physiotherapeuten arbeiten, in einer Kranken- oder Kuranstalt angestellt sein, oder selbstständig tätig werden. Sie führen ihre Heilmassagen jedoch immer nur auf Verordnung eines Arztes durch.

Um eine Heilmassage verschrieben zu bekommen ist ein Besuch beim Arzt notwendig. Basierend auf den Beschwerden kann dieser eine gewisse Anzahl an Heilmassagen verschreiben. Besonders häufig werden Heilmassagen Personen verordnet, die akute Schmerzen haben, Probleme mit den Gefäßen oder dem Bewegungsapparat haben oder die sich beim Sport oder einem Unfall Verletzungen zugezogen haben.