Was kostet ein Wahlarzt 2026? Kosten & Rückerstattung
Wer soll versichert werden?
Sebastian Arthofer (MSc der WU Wien) ist einer der führenden Experten Österreichs, dessen Expertise regelmäßig in Leitmedien wie DER STANDARD und Die Presse gefragt ist. Die Wirtschaftsuniversität Wien widmete ihm als Alumnus eine eigene Gründerstory. Bekanntheit erlangte er zudem durch eine Titelstory in der Kronen Zeitung.
Wahlarzt in Österreich: Das Wichtigste auf einen Blick
-
Was kostet ein Wahlarzt? Die Honorare einer Erstordination reichen von 108 € (Hausarzt) bis 268 € (Radiologie). Eine einzige Diagnose-Kette – etwa Orthopäde plus MRT – kostet laut unserem Kostenreport 2026 schnell über 446 €.
-
Wie viel zahlt die Kasse zurück? Nur rund 20 % – und zwar des Kassentarifs, nicht der Rechnung. Bei einer Rechnung von 200 € bleiben Ihnen so rund 152 € als Selbstbehalt.
-
Sofortige Termine: Beim Kassenarzt warten Patienten bis zu 63 Tage (Innere Medizin), regional sogar bis zu 112 Tage (Psychiatrie in Oberösterreich). Beim Wahlarzt erhalten Sie meist innerhalb weniger Tage einen Termin.
-
Mehr Auswahl: In Österreich stehen Ihnen 11.802 Wahlärzte gegenüber nur 8.236 Kassenärzten zur Verfügung – eine bessere Versorgung in allen Fachbereichen.
-
Die Lösung: Eine Wahlarztversicherung übernimmt diesen Eigenanteil zu 100 % und deckt zusätzlich oft Medikamente, Heilbehelfe und Physiotherapie ab.
-
Geprüfte Expertise: Basierend auf unserem Wahlarzt-Kostenreport 2026 und der jahrelangen Erfahrung von Experte Sebastian Arthofer – bekannt aus Medien wie Krone, Presse und Standard.
Sie sind hier: Startseite > Ratgeber > Wahlarzt
Wahlarzt Kosten 2026: Honorare nach Fachrichtung & Bundesland
Ein Wahlarzt kostet in Österreich 2026 für einen Ersttermin (Erstordination) im österreichweiten Schnitt zwischen 108 € (Hausarzt) und 268 € (Radiologie). Im Bundesländer-Vergleich reicht die Spanne von 98 € beim Hausarzt in Oberösterreich bis 314 € für die Radiologie in Niederösterreich. Das zeigt unser Wahlarzt-Kostenreport 2026, eine Mystery-Calling-Erhebung der Honorare bei 1.590 Ordinationen in ganz Österreich.
Wahlarzt-Kosten je Fachrichtung – österreichweiter Durchschnitt für die Erstordination (2026):
- Radiologie (MRT/CT) 268 €
- Urologie 237 €
- Kardiologie 211 €
- Psychiatrie 206 €
- Pulmologie 203 €
- Gynäkologie 202 €
- Innere Medizin 181 €
- Orthopädie 178 €
- Neurologie 177 €
- HNO 173 €
- Augenarzt 172 €
- Kinderarzt 155 €
- Hautarzt (Dermatologie) 149 €
- Hausarzt (Allgemeinmed.) 108 €
| Fachrichtung | Ø Österreich | Wien | Niederösterreich | Oberösterreich |
|---|---|---|---|---|
| Radiologie (MRT/CT) | 268 € | 289 € | 314 € | 197 € |
| Urologie | 237 € | 310 € | 264 € | 227 € |
| Kardiologie | 211 € | 207 € | 213 € | 187 € |
| Psychiatrie | 206 € | 194 € | 208 € | 205 € |
| Pulmologie | 203 € | 204 € | 211 € | 205 € |
| Gynäkologie | 202 € | 219 € | 192 € | 182 € |
| Innere Medizin | 181 € | 172 € | 202 € | 180 € |
| Orthopädie | 178 € | 178 € | 181 € | 190 € |
| Neurologie | 177 € | 189 € | 142 € | 187 € |
| HNO | 173 € | 182 € | 200 € | 156 € |
| Augenarzt | 172 € | 187 € | 179 € | 170 € |
| Kinderarzt | 155 € | 159 € | 155 € | 152 € |
| Hautarzt | 149 € | 164 € | 161 € | 160 € |
| Hausarzt (Allgemeinmed.) | 108 € | 100 € | 112 € | 98 € |
österreichweiter Schnitt teuerstes Bundesland günstigstes Bundesland
Quelle: Wahlarzt-Kostenreport 2026 – eigene Mystery-Calling-Erhebung bei 1.590 Ordinationen in allen neun Bundesländern (25.11.2025–03.02.2026, Durchschnittswerte Erstordination). „Ø Österreich" ist der bundesweite Durchschnitt; die Spalten Wien/NÖ/OÖ zeigen den regionalen Detailvergleich. Höchstwert österreichweit: 268 € (Radiologie), regionaler Spitzenwert: 314 € (Radiologie in Niederösterreich).
Was kostet ein Wahlarzt in Wien, Niederösterreich und Oberösterreich?
Wien ist bei mehreren Fachärzten am teuersten – etwa Urologie (310 €), Gynäkologie (219 €) und Augenarzt (187 €). Niederösterreich führt bei der apparativen Diagnostik: Radiologie kostet hier mit 314 € österreichweit am meisten, auch Kardiologie (213 €) und HNO (200 €) liegen vorn. Oberösterreich ist durchgängig am günstigsten – vom Hausarzt (98 €) über die Radiologie (197 €) bis zur Urologie (227 €). Wer also nach „Wahlarzt Wien Kosten" oder „Preise Wahlarzt Niederösterreich" sucht, findet teils Unterschiede von über 100 € für dieselbe Leistung.
Wahlarzt-Kosten nach Fachrichtung
Am stärksten ins Gewicht fallen technik- und beratungsintensive Fächer: Spitzenreiter ist die Radiologie (Ø 268 €), gefolgt von Urologie (237 €) und Kardiologie (211 €). Bemerkenswert ist die „150-Euro-Hürde" aus unserem Kostenreport: Mit Ausnahme von Hausarzt (108 €) und Hautarzt (149 €) liegt jede untersuchte Fachrichtung im österreichweiten Schnitt über 150 € für die Erstordination. Die Werte gelten für das Erstgespräch – Folgebehandlungen oder Eingriffe können darüber liegen.
Wahlarzt-Rückerstattung: Wie viel zahlt die Kasse zurück?
Sie kennen jetzt die Honorare – doch wie viel davon holen Sie sich von der Kasse zurück? Deutlich weniger, als die meisten erwarten.
Rechenbeispiel: 200-€-Rechnung beim Wahlarzt
Warum die Rückerstattung so gering ausfällt
Der Grund ist der „fiktive Kassentarif": Die Krankenkasse erstattet nicht das, was der Wahlarzt verlangt, sondern nur 80 % jenes Betrags, den ein Kassenarzt für dieselbe Leistung verrechnen würde. Weil dieser Kassentarif oft nur ein Drittel des Wahlarzt-Honorars beträgt, schrumpft Ihre Refundierung auf rund ein Fünftel der Rechnung. Genau deshalb ist die Lücke zwischen Rechnung und Erstattung – der sogenannte „Gap" – das eigentliche finanzielle Risiko eines Wahlarzt-Besuchs.
So reichen Sie Ihre Wahlarzt-Rechnung ein
- Honorarnote anfordern: Lassen Sie sich vom Wahlarzt eine detaillierte, bezahlte Honorarnote ausstellen.
- Bei Ihrer Kasse einreichen: Reichen Sie die Honorarnote bei ÖGK, SVS oder BVAEB ein – online über das jeweilige Serviceportal bzw. die App oder per Kostenerstattungs-Formular.
- Erstattung erhalten: Die Kasse überweist Ihnen 80 % des Kassentarifs – im Schnitt also nur rund ein Fünftel Ihrer Rechnung.
- Eigenanteil abdecken: Den verbleibenden Betrag tragen Sie selbst – oder Sie rechnen ihn über eine Wahlarztversicherung ab, die ihn zu 100 % übernimmt.
Wahlarzt-Kostenrechner: Was bleibt als Eigenanteil?
Sie wissen jetzt, dass die Kasse nur rund 20 % erstattet. Doch was bedeutet das für Ihre tatsächlich geplanten Arztbesuche? Stellen Sie Ihr persönliches Szenario zusammen – der Rechner zeigt Ihnen auf Basis unserer Honorardaten 2026, welcher Eigenanteil realistisch auf Sie zukommt.
Der Rechner kalkuliert mit einer Rückerstattung von rund 20 % der Rechnung – dem Durchschnittswert aus unserem Wahlarzt-Kostenreport 2026 (1.590 Ordinationen). Je nach Fachrichtung und Kassentarif kann die tatsächliche Erstattung abweichen. Werte gelten für Erstordinationen.
Wartezeit Wahlarzt vs. Kassenarzt: bis zu 13-mal schneller zum Termin
Ein Wahlarzt kostet mehr – der Gegenwert ist Zeit. Unsere Vergleichsstudie aus 3.182 telefonischen Terminanfragen zeigt: Während Kassenpatienten oft in Monaten rechnen, liegt die Wartezeit beim Wahlarzt im Median fast immer unter einer Woche. Österreichweit erhalten Privatpatienten ihren Termin rund 5-mal schneller – in der Augenheilkunde sogar 13-mal.
| Fachrichtung | Kassenarzt | Wahlarzt | Privat schneller |
|---|---|---|---|
| Innere Medizin | 63 Tage | 8 Tage | 8× |
| Psychiatrie | 61 Tage | 9 Tage | 7× |
| Augenarzt | 52 Tage | 4 Tage | 13× |
| Urologie | 48 Tage | 13 Tage | 4× |
| Gynäkologie | 46 Tage | 13 Tage | 4× |
| Neurologie | 42 Tage | 8 Tage | 5× |
| Hautarzt | 36 Tage | 4 Tage | 9× |
| Kardiologie | 33 Tage | 7 Tage | 5× |
| Orthopädie | 24 Tage | 2 Tage | 12× |
| HNO | 21 Tage | 6 Tage | 4× |
| Pulmologie | 18 Tage | 8 Tage | 2× |
| Kinderarzt | 17 Tage | 4 Tage | 4× |
| Radiologie | 14 Tage | 3 Tage | 5× |
| Hausarzt | 1 Tag | 1 Tag | gleich |
Quelle: Wartezeiten-Vergleich Wahlarzt/Kassenarzt 2026 – eigene Erhebung, n = 3.182 Mystery-Anfragen (1.591 Kassenarzt, 1.591 Wahlarzt), repräsentativ für Österreich, Median. 95-%-Konfidenzintervall: ±1,9 Tage (Wahlarzt) bzw. ±3,1 Tage (Kassenarzt). In keinem Fach liegt der Wahlarzt-Median über 14 Tagen.
Warum geht es beim Wahlarzt so viel schneller?
Mehr Angebot
Immer mehr Ärzte führen eine Wahlarztordination. Das größere Angebot erhöht die Termindichte und damit die Verfügbarkeit.
Geringere Taktung
Wahlärzte betreuen pro Tag weniger Patienten als Kassenärzte. Diese Puffer im Kalender ermöglichen kurzfristige Termine.
Flexible Planung
Ohne starre Kassenvorgaben können Wahlärzte Abendordinationen und kurzfristige Einschübe für Akutfälle anbieten.
Die Lösung: die Wahlarztversicherung
Schnelle Termine wollen Sie – auf dem Eigenanteil sitzenbleiben nicht. Genau hier setzt eine Wahlarztversicherung an: Sie übernimmt jene Honorare, welche die gesetzliche Kasse offenlässt, und macht die schnelle Terminschiene dauerhaft leistbar. Aus „teuer, aber schneller" wird damit einfach „schneller".
Was eine Wahlarztversicherung für Sie übernimmt
-
Eigenanteil bis zu 100 % gedeckt: Die Wahlarzt-Honorare aus der Tabelle oben trägt der Versicherer – nicht mehr Sie. Der Selbstbehalt, der nach der Kassen-Rückerstattung übrig bleibt, entfällt.
-
Freie Arztwahl in ganz Österreich: Jeder Wahlarzt, jede Fachrichtung – ohne an Kassenverträge gebunden zu sein.
-
Die schnelle Terminschiene – dauerhaft leistbar: Statt 63 Tage warten Sie wenige Tage, ohne dass die Kosten zur Hürde werden.
-
Oft inklusive: Medikamente, Heilbehelfe, Physiotherapie und ein Privatarzt-Check – je nach Tarif.
Lohnt sich eine Wahlarztversicherung für Sie?
Drei kurze Schritte: Geben Sie Alter und Kasse an, wählen Sie Ihre geplanten Wahlarzt-Besuche – und Sie sehen sofort, wie Ihr voraussichtlicher Eigenanteil zur Prämie einer Wahlarztversicherung steht.
Eigenanteil geschätzt auf Basis unseres Wahlarzt-Kostenreports 2026 (Durchschnittshonorare je Fachrichtung und Bundesland) abzüglich rund 20 % Kassenerstattung. Prämie: günstigster passender Basis-Tarif laut Live-Abfrage; abhängig von Alter, Kasse und Anbieter. Keine verbindliche Beitragszusage.
Wann lohnt sich eine Wahlarztversicherung?
Kurz gesagt: Eine Wahlarztversicherung lohnt sich, sobald Ihr jährlicher Eigenanteil bei Wahlärztinnen und Wahlärzten in die Nähe der Jahresprämie rückt – und das geht schneller, als viele vermuten. Als Faustregel aus unserem Wahlarzt-Kostenreport 2026 gilt: Ein einziger Facharzttermin entspricht bereits rund vier Monatsprämien.
Der Grund liegt in der Lücke zwischen Honorar und Kassenerstattung. Ein Wahlarztbesuch kostet je nach Fachrichtung und Bundesland im Schnitt zwischen 108 und 268 Euro. Die gesetzliche Krankenkasse erstattet davon nur einen Teil – berechnet auf ihren eigenen, deutlich niedrigeren Kassentarif statt auf die tatsächliche Honorarnote. Unterm Strich tragen Patientinnen und Patienten dadurch meist rund 80 Prozent der Wahlarzt-Rechnung selbst. Schon zwei bis drei Facharzttermine pro Jahr summieren sich so auf mehrere Hundert Euro Eigenanteil.
Die Rechnung dahinter
Eine Wahlarztversicherung übernimmt genau diesen verbleibenden Eigenanteil – je nach Tarif zu 100 Prozent. Basis-Tarife für die wahlärztliche Versorgung beginnen je nach Eintrittsalter bei rund 70 Euro pro Monat. Wer regelmäßig zum Wahlarzt geht, hat die Prämie damit oft schon nach wenigen Terminen wieder eingespielt. Der Rechner oben zeigt Ihnen für Ihre konkrete Situation, wie Eigenanteil und Prämie zueinanderstehen.
Neben den reinen Kosten zählt der Zeitvorteil: Laut unserem Wartezeiten-Vergleich 2026 warten gesetzlich Versicherte auf einen Facharzttermin im Median deutlich länger – bei einzelnen Fachrichtungen bis zu 13-mal so lange wie bei einem Wahlarzt. Diesen Vorteil erhalten Privatpatientinnen und -patienten unabhängig von der reinen Kostenrechnung.
Für wen sich eine Wahlarztversicherung besonders rechnet
- Bei regelmäßigem Facharztbedarf – etwa bei chronischen Beschwerden oder laufenden Kontrollen.
- Für Familien, bei denen sich Arztbesuche über das Jahr summieren.
- Wenn kurze Wartezeiten wichtig sind – aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen.
- Für alle, die Planungssicherheit wollen und unerwartete Honorarnoten vermeiden möchten.
Weniger sinnvoll ist eine eigene Wahlarztversicherung, wenn Sie ohnehin fast ausschließlich Kassenärztinnen und Kassenärzte aufsuchen und Wartezeiten für Sie kein Thema sind. Ihren persönlichen Break-even ermitteln Sie am schnellsten mit dem Rechner oben oder direkt in unserem Tarifvergleich.
Fazit: Schnelligkeit hat einen Preis – und einen Schutzschirm
Die Daten zeichnen ein klares Bild. Ein Wahlarzt-Termin kostet österreichweit im Schnitt 108 € bis 268 €, und die gesetzliche Kasse erstattet davon nur rund 20 %. Dem steht ein massiver Gegenwert gegenüber: Statt wochen- bis monatelang zu warten, erhalten Sie Ihren Termin beim Wahlarzt meist innerhalb weniger Tage – bis zu 13-mal schneller als im Kassensystem.
Wer im Akutfall nicht wochenlang auf Gewissheit warten will, kommt am Wahlarzt kaum vorbei. Damit die freie Arztwahl nicht zur finanziellen Belastung wird, fängt eine Wahlarztversicherung die Honorare auf und macht die schnelle Terminschiene dauerhaft leistbar – oft schon zu einer Prämie, die unter dem Eigenanteil weniger Arztbesuche liegt.
Häufige Fragen zum Wahlarzt
Was kostet ein Wahlarzt in Österreich?
Ein Wahlarzt kostet für ein Erstgespräch österreichweit im Schnitt zwischen 108 € (Hausarzt) und 268 € (Radiologie). Im Bundesländer-Vergleich reicht die Spanne von 98 € in Oberösterreich bis 314 € für die Radiologie in Niederösterreich. Die genauen Honorare je Fachrichtung finden Sie in der Kostentabelle oben.
Wie viel bekommt man vom Wahlarzt zurück?
Die gesetzliche Kasse (ÖGK, SVS, BVAEB) erstattet 80 % des Kassentarifs – nicht der tatsächlichen Rechnung. In der Praxis sind das oft nur rund 20 % der Wahlarzt-Rechnung. Beispiel: Bei einer Rechnung von 200 € und einem Kassentarif von 60 € erhalten Sie etwa 48 € zurück; rund 152 € bleiben als Eigenanteil.
Was ist ein Wahlarzt?
Ein Wahlarzt ist ein niedergelassener Arzt ohne Vertrag mit der gesetzlichen Krankenkasse. Sie bezahlen das Honorar zunächst selbst und reichen die Rechnung anschließend bei Ihrer Kasse ein, die einen Teil davon erstattet. Im Gegenzug bieten Wahlärzte meist mehr Zeit pro Behandlung und deutlich kürzere Wartezeiten.
Was ist der Unterschied zwischen Wahlarzt, Kassenarzt und Privatarzt?
Ein Kassenarzt hat einen Vertrag mit der Kasse – die Behandlung ist für Sie direkt kostenlos. Ein Wahlarzt hat keinen Kassenvertrag: Sie zahlen selbst und bekommen rund 80 % des Kassentarifs (etwa 20 % der Rechnung) zurück. Ein Privatarzt behandelt in der Regel ausschließlich Privatpatienten, hier ist meist keine Kassenerstattung vorgesehen.
Wie reiche ich eine Wahlarzt-Rechnung bei der Kasse ein?
Lassen Sie sich vom Wahlarzt eine bezahlte Honorarnote ausstellen und reichen Sie diese bei Ihrer Kasse (ÖGK, SVS oder BVAEB) ein – online über das Serviceportal bzw. die App oder per Kostenerstattungs-Formular. Die Kasse überweist Ihnen anschließend 80 % des Kassentarifs. Den verbleibenden Eigenanteil übernimmt eine Wahlarztversicherung zu 100 %.
Wie lange wartet man auf einen Facharzt-Termin?
Beim Kassenarzt warten Patienten je nach Fachrichtung im Median bis zu 63 Tage (Innere Medizin), regional sogar bis zu 112 Tage (Psychiatrie in Oberösterreich). Beim Wahlarzt liegt die Wartezeit dagegen im Median bei rund einer Woche – österreichweit etwa 5-mal, in Einzelfällen bis zu 13-mal schneller.
Lohnt sich eine Wahlarztversicherung?
Eine Wahlarztversicherung lohnt sich vor allem, wenn Ihnen schnelle Termine und freie Arztwahl wichtig sind und Sie den hohen Eigenanteil nicht selbst tragen möchten. Als Faustregel aus unserem Kostenreport: Ein einziger Facharzt-Termin entspricht rechnerisch rund vier Monatsprämien. Ob es sich für Sie rechnet, sehen Sie im Rechner oben.
Welche Leistungen übernimmt eine Wahlarztversicherung?
Sie übernimmt den Eigenanteil bei Wahlärzten zu bis zu 100 % und ermöglicht die freie Arztwahl in ganz Österreich. Je nach Tarif sind zusätzlich Medikamente, Heilbehelfe, Physiotherapie und ein Privatarzt-Check abgedeckt. Die Details und einen Tarifvergleich finden Sie auf unserer Seite zur Wahlarztversicherung.
Schnelle Termine – ohne hohe Eigenkosten
Sichern Sie sich die freie Arztwahl und die schnelle Terminschiene, ohne auf dem Eigenanteil sitzenzubleiben. Vergleichen Sie jetzt kostenlos die passenden Wahlarzt-Tarife.
- Eigenanteil bis 100 % gedeckt
- Freie Arztwahl in ganz Österreich
- 8 Anbieter unabhängig verglichen
Unabhängig & unverbindlich. Geprüft von UNIQA, Merkur, Generali, Allianz u. a. · 584 Bewertungen auf ProvenExpert